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Okt
22

Kleinste elektronische Sicherheitszuhaltung der Welt

Der neue AZM40 von Schmersal: hohe Zuhaltekraft bei kompakter Bauform

Kleinste elektronische Sicherheitszuhaltung der Welt

Die Sicherheitszuhaltung AZM40 verfügt über eine Zuhaltekraft von 2.000 Newton.

Die Schmersal Gruppe stellt auf der SPS 2019 in Nürnberg eine neue kompakte Sicherheitszuhaltung auf RFID-Basis vor: Mit den Abmessungen 119,5 x 40 x 20 mm ist der AZM40 die kleinste elektronische Sicherheitszuhaltung der Welt. Damit ist sie insbesondere für kleinere Schutztüren und Klappen geeignet. Dank der 180° Winkelflexibilität des Betätigers kann dieser stufenlos zum AZM40 angefahren werden, sodass die Zuhaltung auch bei Klappen einsetzbar ist, die nicht im 90°-Winkel schließen oder Klappen, die nach oben im 45°-Winkel geöffnet werden. Damit trägt die Winkelflexibilität dazu bei, dass die Zuhaltung auch in beengten und nicht leicht zugänglichen Bereichen problemlos verbaut werden kann. Zudem kann der AZM40 ganz einfach an Standard-40-mm-Profilen ohne Überstand montiert werden.

„Die Sicherheitszuhaltung entspricht den Anforderungen vieler Anwender, die sich platzsparende Lösungen wünschen, denn der Platzbedarf ist in der Produktion ein entscheidender Kostenfaktor“, sagt Stephan Frick, Produktmanager bei Schmersal.

Trotz der kleinen Bauform verfügt der AZM40 über eine hohe Zuhaltekraft von 2.000 Newton. „Eine Zuhaltung muss so ausgewählt werden, dass sie den zu erwartenden Kräften widersteht. Mit einer Zuhaltekraft von 2.000 Newton ist der Anwender auch im Hinblick auf die normativen Empfehlungen auf der sicheren Seite“, erklärt Stephan Frick.

Dank integrierter RFID-Technologie wird die Codierstufe „hoch“ erreicht. Damit bietet die Zuhaltung einen erhöhten Manipulationsschutz nach den Anforderungen der DIN ISO 14119.

Der AZM40 arbeitet nach dem bistabilen Wirkprinzip: Er behält bei einem Stromausfall

die jeweils aktuelle Position bei. Das sorgt in jedem Betriebszustand der Maschine für einen sicheren Betrieb. Auch bei einem Spannungsausfall bleibt die Schutztür bei gefahrbringenden Nachlaufbewegungen weiter sicher zugehalten. Ein weiterer Vorteil des bistabilen Wirkprinzips ist der dauerhaft geringere Energieverbrauch, denn die Zuhaltung muss nur dann bestromt werden, wenn die Tür gesperrt oder entsperrt werden soll.

Für Anwendungen mit Personenschutz (Zuhaltung überwacht) werden die Sicherheitsausgänge eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen und die Zuhaltung gesperrt ist.

Für Anwendungen mit Prozessschutz kann die Ausführung AZM40B (Betätiger überwacht) eingesetzt werden. Bei dieser Variante werden die Sicherheitsausgänge bereits eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen ist. Das Sperren der Zuhaltung ist bei diesem Gerät nicht zwingend erforderlich.

Im anspruchsvollen Aufgabenfeld der Maschinensicherheit gehört die Schmersal Gruppe zu den internationalen Markt- und Kompetenzführern. Auf der Basis des weltweit umfangreichsten Produktportfolios an Sicherheitsschaltgeräten entwickelt die Unternehmensgruppe Sicherheitssysteme und sicherheitstechnische Lösungen für die speziellen Anforderungen verschiedener Anwenderbranchen. Zum Lösungsangebot von Schmersal trägt der Geschäftsbereich tec.nicum mit seinem umfangreichen Dienstleistungsprogramm bei.

Das 1945 gegründete Unternehmen ist mit sieben Produktionsstandorten auf drei Kontinenten sowie eigenen Gesellschaften und Vertriebspartnern in mehr als 60 Nationen präsent. Die Schmersal Gruppe beschäftigt weltweit rd. 1.850 Mitarbeiter und erzielte 2018 einen Gruppenumsatz von rd. 240 Mio. EUR.

Kontakt
K. A. Schmersal GmbH & Co. KG
Sylvia Blömker
Möddinghofe 30
42279 Wuppertal
+49-(0)202 / 6474-0
sbloemker@schmersal.com
https://www.schmersal.com

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