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Apr
14

SGS Partner im internationalen Schlüsselprojekt „eRamp“

SGS wird im Rahmen des Schlüsselprojektes grundlegende werkstoffwissenschaftliche Untersuchungen durchführen und zu Methoden zur Fehleranalyse für die Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) der Leistungselektronik forschen

In technologischer und demzufolge wirtschaftlicher Hinsicht ist Europa weltweit ein starkes Zugpferd. Ob in der Automobilindustrie, der Medizintechnik oder in der Industrieausrüstung: Europa gilt als Schrittmacher in Sachen Innovation, insbesondere bei Technologien zur Energieeffizienz. Um Europas Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu erhalten, ist im April in Dresden das Forschungsprojekt „eRamp“ an den Start gegangen, das mit einem Finanzvolumen von 55 Millionen Euro und der gebündelten Kompetenz europäischer Hightech-Unternehmen ein herausragendes Schlüsselprojekt zur Stärkung der hiesigen Elektroindustrie darstellt. SGS INSTITUT FRESENIUS ist einer der 26 Forschungspartner aus sechs Ländern.

„eRamp“ wird umfassende Beiträge für die Fertigung und Anwendung energieeffizienter Leistungshalbleiter und der dazugehörigen chip-embedding-Technologie in Europa, insbesondere auch in Deutschland, schaffen. Für den europäischen Wirtschaftsverbund und den Industriestandort Deutschland hat das Forschungsprojekt damit eine herausragende Bedeutung, wie Prof. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, betont: „Leistungselektronik ist eine Schlüsseltechnologie, die mitentscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit wesentlicher Industriebranchen in Deutschland und Europa“.

Das im Rahmen der so genannten EU Key Enabling Technologies Initiative aufgesetzte Projekt „eRamp“ unter der Leitung von Infineon Technologies, Dresden, ist auf drei Jahre angelegt. Die deutschen Partner forschen im Bereich neuer Methoden für schnelle Fertigungsanläufe, Pilotlinien für neue Leistungshalbleitertechnologien auf der Basis von 300mm-Wafern und dazugehöriger neuer Gehäusetechnologien. Dabei sind sie vor allem auf Anwendungen in den Bereichen LED-Beleuchtung, Industriesteuerungen und Automobil fokussiert.

Die SGS wird im Rahmen des Schlüsselprojektes grundlegende werkstoffwissenschaftliche Untersuchungen durchführen und zu Methoden zur Fehleranalyse für die Aufbau- und Verbindungstechnik (AVT) der Leistungselektronik forschen. Als Teil des weltweit führenden Unternehmens in den Bereichen Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren werden die Dresdner SGS-Experten in dem Forschungsprojekt vor allem qualitätssichernde Maßnahmen verantworten. „Für Bauelemente der Leistungselektronik werden in Zukunft verstärkt verschiedene neue Materialien, Technologien, Packages und Prüfverfahren angewendet. Eine konsequente Weiterentwicklung dieser Materialien gepaart mit den steigenden Auflagen der Zuverlässigkeit, stellen hohe Anforderungen an Test- und Prüfverfahren sowie an die Analytik. Hier kommen wir ins Spiel“, erläutert Gerald Dallmann, Standortleiter bei SGS INSTITUT FRESENIUS.

Über die SGS-Gruppe Deutschland
Die SGS-Gruppe ist das weltweit führende Unternehmen beim Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren. 1878 gegründet, setzt die SGS mit Hauptsitz in Genf mit mehr als 80.000 Mitarbeitern und einem internationalen Netzwerk von über 1.650 Niederlassungen und Laboratorien global anerkannte Maßstäbe für Qualität, Sicherheit und Integrität.
In Deutschland ist die SGS-Gruppe seit 1920 aktiv und bundesweit an rund 40 Standorten präsent. Zu ihr gehören auch die SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH und die SGS-TÜV Saar GmbH. Im Auftrag von Herstellern, Händlern oder Regierungen sorgt die SGS mit zahlreichen Inspektions-, Überwachungs- und Prüfdiensten über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg für mehr Sicherheit, mehr Effizienz und mehr Qualität.
Mehr Informationen unter: www.sgsgroup.de

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